Pascal

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Autor | Fotograf | Spaßvogel

- Buchvorstellung: Frank Thelen – STARTUP-DNA -

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Wie viele erfolgreiche Menschen ist auch Frank Thelen durchaus eine streitbare Figur. Und das liegt nicht bloß daran, dass wir in Deutschland noch immer nicht allzu viel mit einer gelebten Start-up-Kultur anzufangen wissen. Ja selbst, dass Scheitern nicht per se etwas Schlimmes ist, haben wir noch immer nicht verinnerlicht. Die Frage, ob man sich jemanden, der mit Anfang Zwanzig über 1 Million EUR Schulden angesammelt hat, zum Vorbild nehmen sollte, stellt sich damit erstmal zurecht. Und die Antwort darauf dürfte recht eindeutig ausfallen. Wenn, ja wenn Frank Thelen nicht wieder aufgestanden wäre und heute zu den erfolgreichsten Unternehmern dieses Landes gehören würde.

Einordnung: Was mich angeht, ich mag ihn. Aber ich gehe auch nicht mit allem, was er über die Jahre in diversen Formaten geäußert hat, konform.

Schmökerpotenzial

Frank Thelens STARTUP-DNA kommt auf 284 Seiten, die es in sich haben. Erschienen 2018 im »Murmann Publishers« Verlag, gibt Frank Thelen hier umfangreichen Einblick in seine Karriere, vom mehrmaligen Scheitern bis zum hin zu seinen großen Erfolgen. Er führt seine Erfolge und sein nicht kleinkriegen lassen an verschiedenen Stellen auf seine Erfahrungen als ehemaliger Hobby-Skateboarder zurück. Getreu dem Motto »Aufstehen, Wunden lecken, weiter üben«. Was dem einen zu einfach erscheinen mag, kann für den anderen die größte Motivation sein.

Aufbau

STARTUP-DNA ist in 21 Kapitel unterteilt. Chronologisch beginnend begleiten der Leser Frank Thelen von der Kindheit bis hin zur »Höhle der Löwen« (Bei Drucklegung war Frank Thelen noch regelmäßiges Mitglied im erfolgreichen TV-Format von VOX). Er beschreibt weitergehend seine Investitionen in unterschiedliche Start-ups, die er mit seiner Firma »Freigeist Capital« getätigt hat. Abgerundet wird STARTUP-DNA mit umfangreicheren Erklärungen zu Themen wie der Blockchain, Bitcoin sowie Künstlicher Intelligenz.

Verständlichkeit

Das Buch ist spannend geschrieben und lässt sich leicht lesen. Zahlreiche Fachbegriffe aus der Start-up-, Tech- sowie der Finanzwelt sind auf den betreffenden Seiten jeweils kurz beschrieben. Damit ist STARTUP-DNA auch für Szenefremde Menschen gut verständlich.

Fazit zu STARTUP-DNA

Wie bei anderen Büchern, die biografische Elemente enthalten, gibt es immer mindestens zwei Zielgruppen: Die, die sich für den Menschen interessieren und die, die sich für das Thema interessieren. Ich halte STARTUP-DNA für beide Zielgruppen für durchaus interessant und relevant. Darüber hinaus würde ich das Buch jedem ans Herz legen, der selbst mit dem Gedanken spielt, ein Start-up zu gründen, oder sich bereits mitten im Abenteuer befindet. Von Motivation über Scheitern bis hin zu Durchhalteparolen gibt es zahlreiche Beispiele dafür ab, wie es laufen kann.

Aber nicht vergessen: Es beschreibt nur den Weg eines einzelnen Gründers (und später seines Teams). STARTUP-DNA ist keinesfalls als Karriereratgeber oder ultimative Start-up Broschüre zu verstehen. Das war ganz klar auch nicht die Intention hinter dem Titel.

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Pascal schreibt und fotografiert für sein Leben gerne. Er ist das kreative Kind hinter diesem Blog und leiht Benji ab und an seine Stimme...

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