Pascal

Pascal

Autor | Fotograf | Spaßvogel

- Kamerarucksack oder -tasche? -

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Team Kamerarucksack

Ich bin ganz klar im Team Rucksack. Zum einen geht mehr rein, zum anderen wird das Gewicht auf beide Schultern verteilt. Bei den besseren Modellen wird das Gewicht darüber hinaus noch auf die Hüfte abgefangen.

Zu den Anfangszeiten bin ich häufig mit einer Kameratasche unterwegs gewesen. Dann folgte das erste größere Objektiv, was zunächst zu Platzmangel in der Tasche geführt hat. Klar, man hätte das Objektiv und die Kamera gemeinsam in der Tasche transportieren können, aber eben nicht »montiert«. Für jedes Foto erst wieder das Objektiv an die Kamera anzubringen – zumal bei Wind und Wetter – schien und scheint mir allerdings keine Lösung zu sein. 

Also Stand die Überlegung an, eine größere Tasche anzuschaffen, doch wäre die einseitige Belastung auf der Schulter vor allem bei längeren Touren schnell unangenehm geworden. Also entschied ich dazu, mich stattdessen in die Suche nach einem geeigneten Kamerarucksack zu machen.

Kamerarucksack Lowepro Flipside 400 AW II

Fündig wurde ich dann im Fotofachhandel und habe mich nach kurzer Überlegung für den inzwischen eingestellten Kamerarucksack Lowepro Flipside 400 AW entschieden (Keine Sorge, es gibt direkte Nachfolgemodelle). Ein wahrer Glücksgriff. Warum? Das Geheimnis liegt im Namen. Während die 400 für die Größeneinordnung steht (Lowepro nummeriert die Modelle in unterschiedlichen Schritten, ohne das es meines Wissens auf die tatsächliche Größe in Zentimetern oder Litern schließen lassen würde.), ist es der Hintergrund der Bezeichnung Flipside, der mich überzeugt hat. 

Inlay des Kamerarucksacks: Lowepro Flipside 400 AW

Nachdem ich einige Jahre zuvor mit einer älteren Kamera in einem normalen Rucksack über das nur dezent überfüllte Oktoberfest in München spaziert bin, und gefühlt alle 3 Sekunden »nachgetastet« habe, ob der Rucksack noch zu und die Kamera nicht geklaut worden ist, kam mit dem Lowepro Flipside 400 AW die große Erleichterung. Und zwar befindet sich der Reißverschluss und damit der Zugang zum Equipment bei der Flipside Serie auf dem Rücken. Selbst wenn nun jemand an den Reißverschluss kommen und diesen Öffnen würde, könnte er das Equipment nicht stehlen. Kleinstteile wie eine Speicherkarte mal ausgenommen. 

Als Kamerarucksack konzipiert, steht der Lowepro anderen Kamerarucksäcken in nichts nach. Die Aufteilung ist gewohnt flexible, um den vorhandenen Platz möglichst ausnutzen zu können. Vorne verfügt er zudem noch über ein mittelgroßes Fach für Getränke, ein, zwei T-shirts oder was man sonst noch so unterwegs braucht. Ein Regenschutz sowie Befestigungsmöglichkeiten für ein Stativ sind ebenfalls vorhanden. Einziger Nachteil für alle die nicht auf den Vintage Look stehen: Der vormals schwarze Stoff hat über die Jahre und zahlreiche Sonneneinstrahlung ein wenig nachgelassen. 

Der Nachfolger

Natürlich hat Lowepro dieses erfolgreiche Modell nicht eingestellt, ohne einen Nachfolger auf den Markt zu bringen. Der Kamerarucksack Lowepro Flipside 400 AW II. Die zweite Generation bleibt den Grundmerkmalen treu und begnügt sich mit kleineren Verbesserungen. So wirkt das vordere Fach etwas größer. Außerdem verfügt er über eine leicht veränderte Aufteilung im Inneren, die dennoch gewohnt flexibel bleibt. So kommt er mit einer zusätzlichen gepolsterten Tasche im Inneren, die aber jederzeit entfernt werden kann. 

Und wie die Zeit vergeht, hat Lowepro jüngst die nächste Generation vorgestellt: den Lowepro Flipside 400 AW III. 

Der auffälligste Unterschied hier ist ein weiterer Zugang an der Seite. Was den schnellen Zugriff, beispielsweise auf ein Objektiv erleichtern soll, nimmt dabei gleichzeitig ein stückweit den Diebstahlschutz, was ich persönlich für bedauerlich halte. 

Ein Trend, der sich immer mehr einschleicht: Bequemlichkeit geht vor Sicherheit. 

Wer es eine Nummer größer mag, oder viel mehr benötigt, sollte sich einmal den Lowepro Flipside 500 AW II anschauen. Die 500er Variante gibt es aktuell (noch) nicht in Version III.

Pascal

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Pascal schreibt und fotografiert für sein Leben gerne. Er ist das kreative Kind hinter diesem Blog und leiht Benji ab und an seine Stimme...

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