Pascal

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Autor | Fotograf | Spaßvogel

- Buchvorstellung: Just Daylight -

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In unserer heutigen Buchbesprechung geht es um den Titel »Just Daylight!« von Tilo Gockel. Just Daylight ist im dpunkt.verlag (Original Schreibweise des Verlages) erschienen und behandelt, wie der Titel bereits vermuten lässt, das Thema Available Light Fotografie.

Fotografieren ohne Kunstlicht

Im Gegensatz zu früheren Werken des Autors, in denen es um die Blitzfotografie geht, liegt der Fokus hier also auf dem Fotografieren ohne Kunstlicht. 

Durch seine vorherigen Bücher ist Tilo Gockel etwaigen Kritikern also zuvorgekommen. Unter Fotografieliebhabern wird nicht selten geunkt: »Wer sich als Available-Light-Fotograf bezeichnet, hat nur keine Ahnung von der Blitzfotografie«. Mal mehr, mal weniger ernst gemeint hält sich diese Aussage tapfer. Als Hundefotograf zähle ich mich auch zu den Available-Light-Fotografen, aber eben aus anderen Gründen. Menschen fotografiere ich sowohl mit einem Blitzsystem als auch ohne. 

Aber zurück zum Buch. Auf über 300 Seiten begleitet Tilo Gockel das Thema der Available-Light-Fotografie von den Grundlagen über Praxiswissen bis hin zu den beiden wichtigsten rechtlichen Themen der Fotografie. Die Panoramafreiheit sowie das Recht am eigenen Bild werden hier kurz angerissen. 

In den Grundlagen werden Themen wie die Lichtsetzung, das Equipment, technisches Wissen, allgemeine Tipps dazu, wie man Menschen gut aussehen lässt sowie wie man Modelle findet, behandelt. 

Der Praxisteil

Der zweite große Block, der Praxisteil, konzentriert sich auf die vier Bereiche der Businessfotografie, Beautyfotografie, Lingerie- und Aktfotografie sowie der Schwarz- und Weißfotografie. 

Insgesamt ist das Buch leicht verständlich und wenig theoretisiert geschrieben, sodass es sich gut lesen und nachvollziehen lässt. Für die unschlüssigen unter euch – aber auch für Fotografieanfänger – ist das Kapitel rund ums Equipment empfehlenswert. Tilo Gockel hat hier die sieben gängigsten Festbrennweiten sowie die beiden gängigsten Zoombrennweiten gegeneinander aufgestellt. Er beschreibt hier jeweils den Einsatzbereich, die Vor- und die Nachteile. 

Alle Themen sind mit zahlreichen Beispielfotos ausgestattet, die hervorragend zu den Erklärungen beitragen, ohne »Just Daylight« zu einem Bilderbuch verkommen zu lassen.

Da bei allem Lob aber auch ein wenig Kritik erlaubt sein muss, folgt zum Schluss noch ein kleiner, ärgerlicher Nachteil. Einige Seiten zeigen die Fotos in einem schwarzen Passepartout. Was für die Begutachtung der Fotografien unbedingt Sinn macht, stellt sich leider schnell als Fingerabdruckfänger beim Umblättern heraus. Ob das nun stört oder nicht muss allerdings jeder für sich selbst entscheiden und soll die Qualität, vor allem aber den Wissenstransfer des Buches nicht schmälern. 

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Pascal

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Pascal schreibt und fotografiert für sein Leben gerne. Er ist das kreative Kind hinter diesem Blog und leiht Benji ab und an seine Stimme...

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