Pascal

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Autor | Fotograf | Spaßvogel

- Buchvorstellung: Scott Kelby – Porträt Rezepte mit natürlichem Licht​ -

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Es gibt Dinge im Leben, die werden niemals alt. So auch der Humor von Scott Kelby. Abermals schafft er es, seinen Lesern technische Themen locker und fluffig nahezubringen. Wie schon bei seinen früheren Büchern der »Rezepte« Reihe, erklärt Scott Kelby bei dem hier vorliegenden Titel »Porträt-Rezepte mit natürlichem Licht« in kleinen, leicht verdaulichen Häppchen, worauf es beim Fotografieren mit natürlichem Licht ankommt. Unterteilt in 9 kurzweilige Kapitel (Jedes beinhaltet zahlreiche Unterpunkte), werden sowohl technische, gestalterische als auch ästhetische Themen behandelt und mit zahlreichen Beispielfotos dargestellt. Tatsächlich wird jeder besprochene Punkt mit mindestens einem Bild dargestellt.

Ebenso lernt der Leser einige grundsätzliche Dinge zum Thema Retusche, man sollte hier allerdings keine formatfüllende Abhandlung erwarten, schließlich kann man alleine mit der Retusche beziehungsweise der Bildbearbeitung ganze Buchreihen füllen. Dennoch spricht Scott Kelby zwanzig der wichtigsten Techniken und Methoden zur Porträtretusche an. Während hier hauptsächlich mit Photoshop und Lightroom gearbeitet wird, sollten sich alle Techniken ohne Weiteres mit jeder gängigen Software zur Bildbearbeitung darstellen lassen.

Im Gegensatz zu unserem bei weitem nicht mehr zeitgemäßen Schulsystem, verzichtet Scott Kelby abermals auf langes, ausuferndes Theoretisieren und bringt seinen Inhalt stattdessen kurz, knackig und sehr anschaulich rüber. Ein Muss für alle, die auf langwierige Erklärungsmodelle verzichten können beziehungsweise wollen, eignet es sich ebenfalls hervorragend zum schnellen »Brainstorming« vor dem nächsten Shooting. 

Es handelt sich hierbei um ein Buch (zumindest in der vorliegenden Auflage), dass noch aus der Zeit vor dem »Genderstern« beziehungsweise »Genderdoppelpunkt« stammt, was für all jene hilfreich sein wird, die nachvollziehbarerweise Schwierigkeiten mit der Lesbarkeit der neuen Schreibform haben. 

Fazit: Wer blasse Theorie in ihrer Urform sucht, wird hier eher nicht fündig. Dennoch bringen die gut 180 Seiten (gefühlt) mehr Inhalt rüber, als manch dicker Schmöker, bei dem man nach kurzer Zeit die Lust am Lesen verliert. 

Gleichzeitig so erfolgreich als Fotograf und doch so auf dem Boden geblieben, dass er sich für keine Sperenzien zu fein ist, gehört er einfach gelesen  – in tristen Zeiten wie diesen umso mehr. 

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Pascal

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Pascal schreibt und fotografiert für sein Leben gerne. Er ist das kreative Kind hinter diesem Blog und leiht Benji ab und an seine Stimme...

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