Benji

Benji

(Amios Rouge vom Wanner Mond)

Belgischer Schäferhund | Tervueren | Spitzbub

- Hier entlang zum Wurftreffen bitte… -

(*Zuerst erschienen in den “Club Nachrichten” des DKBS (Ausgabe 4/2020))

Hier entlang zum Wurftreffen bitte…

Na gut, so groß war die Veranstaltung natürlich nicht, dass sie extra hätte ausgeschildert werden müssen, aber wenn sich selbst die Ortsansässigen vom Navigationsgerät haben fehlleiten lassen… Nein, Moment. Eigentlich wollte Benji euch doch vom Treffen erzählen. Ich übergebe die Tastatur dann mal an seine Pfoten:

»Hallo ihr Lieben. Wuff-wuff (Ach nein, eigentlich belle ich ja gar nicht…). Es war ein schöner Sonntag im August, als wir mit leichter Verspätung (10 Minuten sind voll im Rahmen, oder?) an unserem Ziel angekommen sind: Bei meinem Bruder »Aris Rouge vom Wanner Mond«, genau wie ich ein Tervuerengeborener vom 25. Januar 2020. Natürlich waren die anderen Teilnehmer allesamt bereits da, nachdem meine Chauffeure zunächst mal wieder getrödelt haben.

Das Wurftreffen

Und so musste ich mich nach unserer Ankunft erstmal sortieren und mir einen Überblick verschaffen. So viele Zweibeiner, das war ich ja gar nicht gewöhnt. Und doch kamen mir die meisten irgendwie bekannt, wenn nicht gar vertraut vor. Nachdem meine Nase mir dann den Weg durch diesen Menschenbein-Wald geebnet hatte, war die Überraschung umso größer. Alle meine Brüder, Mama Rouge, Tante Jelka und sogar mein Papa Tarras standen auf einmal vor mir. Nicht unbedingt in Reih und Glied, und stehen trifft es eigentlich auch nicht so ganz. Ach sagen wir einfach, dass alle ihrem Naturell entsprechend herumgewuselt sind…

Nachdem sich unsere Menschen dann alle miteinander bekannt gemacht haben, sind wir auf einen schönen großen Spaziergang durch den nahegelegenen Wald gegangen. Acht Tervueren auf einen Schlag – da haben so manche Passanten nicht schlecht gestaunt. Und dann noch so gut erzogen…

Richtig los ging es dann aber erst auf der großen Wiese. So sehr wir uns für das Gruppenfoto zusammenreißen mussten, so sehr ist es danach aus uns herausgebrochen. Wir haben schließlich schon ewig nicht mehr so miteinander getobt. Und vor allem sind wir heute alle viel größer und stärker als damals noch, was den Spaß nicht weniger reizvoll gestaltete. Und… kleine Energiebündel, die gar nicht mehr aufhören wollten zu toben, sind wir inzwischen. Das mussten wir dann allerdings doch irgendwann, denn unsere Futterautomaten wollten langsam zurück, schließlich wurde bei unseren Gastgebern der Grill angeschmissen und damit der nächste Teil des Treffens eingeleitet. Das hat uns natürlich nicht davon abgehalten, abermals wild herumzutollen, bis… ja bis es dann irgendwann rein ging.

Der Abend

Der Abend beim Wurftreffen. Rein, vom Vorgarten in den Garten hinterm Haus, wo es für uns allmählich etwas ruhiger wurde.
Wir wollten mal nicht so sein und haben unseren Zweibeinern schließlich zugestanden, es nun auch ein wenig gemütlicher angehen zu lassen, statt uns ständig im Auge behalten zu müssen. Das hätten sie natürlich gar nicht gemusst, denn wir, wir wollen doch immer bloß spielen 😉 Auch wenn die Bilder auf den ein oder anderen Nicht-Hundemenschen vielleicht etwas verstörend wirken mögen. Aber so ist das nun mal, mit dem Unterschied zwischen dem, was ist und dem, was suggeriert wird.

Wir sind nach diesem tollen Tag jedenfalls alle wohlbehalten nach Hause gefahren und freuen uns schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.«

Ja, der Benji… Sieht mal wieder alles bloß durch seine orange-braune Tervuerenbrille. Blödsinn. Es war wirklich ein toller Tag mit tollen Gästen bei tollen Gastgebern (Übrigens nochmals Danke!). Ich glaube, da sind wir uns alle einig. Vor allem möchten wir noch einmal herausheben, wir schön es war, dass wir uns alle gleich beim ersten Versuch zusammenraffen konnten – und das auch noch unbekannterweise. Ich glaube, das gibt es außerhalb der Hundewelt so auch nicht oft, oder? Wer trifft sich schon freiwillig mit wildfremden Menschen bei wildfremden Menschen und nimmt dafür auch noch entsprechende Strecken auf sich?

Spitzenreiter beim Wurftreffen dürfte unser von Birgit und Michael liebevoll »Deichgraf« getaufter Andio gewesen sein, der den weiten Weg von Papenburg bis nach Herne auf sich genommen hat. Wobei wir auch nicht vergessen wollen, dass der Wurfvater Tarras extra aus den schönen Niederlanden angereist war. Auf der anderen Seite war es ja auch nichts anderes als ein gewöhnliches Familientreffen, oder? Ach was tut man nicht alles für den Nachwuchs, der einem Tag für Tag so viel Freude schenkt!

Benji

Benji

(Amios Rouge vom Wanner Mond) Tervuerengeborerer Spitzbub mit lauter Flausen im Kopf :-) Übernimmt hier manchmal das Ruder und lässt euch an seinen Unternehmungen teilhaben.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top