Pascal

Pascal

Autor | Fotograf | Spaßvogel

- Kameragewicht – Vorteil oder Nachteil? -


Kameragewicht. Kann eine Kamera zu leicht sein? Oder ein Objektiv zu schwer? Beides lässt sich mit einem einfachen »Ja« beantworten, allerdings wird so leider kein Blogbeitrag draus. Zumindest keiner, der einen Mehrwert bringen würde. Ziemlich uneigensinnig, oder? Oder doch nicht? Schließlich geht es doch darum, Leser auf meinen Blog zu bekommen, denn damit steigt die Reichweite. Mit steigender Reichweite wird Google meine Arbeit mehr zu schätzen wissen, wenn Google meine Arbeit mehr zu schätzen weiß, finden mich potenzielle Kunden eher, wenn potenzielle Kunden mich finden… heißt das noch lange nicht, dass ihnen auch gefällt, was ich so von mir gebe. Also fängt die eigentliche Arbeit hier erst an… Also:

Warum wiegt besseres Equipment mehr?

Der Grund hierfür ist, dass professionelles Equipment etwas her machen muss. Zu diesem Zweck ist es massiver gebaut. Ähm, falsch. Die Gründe dafür sind vielseitig. Was die Kamera angeht, so fangen die Gründe beim Sensor an. Der Vollformat-Sensor einer semiprofessionellen- oder einer Profikamera ist um einiges Größer als der Sensor einer weniger professionellen Kamera, was nicht bedeutet, dass Kameras mit einem kleineren Sensor partout weniger professionell sein müssen. Hier kommen weitere Faktoren ins Spiel.

Weniger Größe bei gleichen Materialien bedeutet weniger Gewicht. Dann ist es oftmals so, dass das Gehäuse, also die Kamera selbst, bei höherklassigen Kameras ebenfalls größer ist. Die Hersteller wissen, dass dem professionellen Fotografen das Gewicht der Kamera egal ist, weil er eh mindestens einen Assistenten hat, der seine Kamera trägt.

Schön wär’s, oder? Tatsächlich hat die Größe sowohl etwas mit der Ergonomie zu tun als auch mit zusätzlichen Funktionen im Vergleich zu Einsteiger- oder Armateurkameras.

Abermals gilt: Mehr Größe bei gleichen Materialien bedeutet mehr Gewicht. Zudem sind die Akkus oft etwas größer und damit schwerer. Auch verfügen professionellere Kameras häufiger über einen stabileren Body, der zudem noch mehr oder weniger gut gegen Witterungen abgedichtet ist, was ebenfalls zum Kameragewicht beiträgt.

Verfügt die Kamera dann noch über einen eingebauten Bildstabilisator so bringt dieser ebenfalls mehr Gewicht mit sich. Und so weiter…

So viel zur Kamera an sich. Auch das jeweilige Objektiv bringt je nach Klasse einiges auf die Waage. Hier ist es hauptsächlich das verwendete Glas, dass zum Gewicht beiträgt. Wenn ein Objektiv lichtstark sein soll – also bei weniger optimalen Lichtverhältnissen immer noch genug Licht auf den Sensor der Kamera bringen soll, muss es hierzu über möglichst große Linsen verfügen. Der Vergleich ist eigentlich ganz einfach – über ein kleines Fenster kommt weniger Licht ins Zimmer, als über ein großes, richtig? Nichts anderes ist es bei Objektiven auch. Da große Linsen in entsprechender Qualität teurer sind und auch einen stärkeren Motor benötigen, um fokussieren zu können, gelten sie als hochwertiger. Abermals geht also die Formel: Schwerer = besser bei ansonsten gleichen Parametern voll auf.

Aber ist ein höheres Kameragewicht nicht schlecht?

Nicht unbedingt. Wie eben bereits angeführt, hat der Profifotograf seine Leute für das Schleppen des Equipments. Blödsinn. Einerseits wiegen die Vorteile, die hochwertige, schwere Objektive mit sich bringen, den Nachteil des höheren Gewichts in der Regel deutlich auf, da die Ergebnisse einfach besser sind. Und zum anderen ist es tatsächlich so, dass das Gewicht von Kamera und Linse hilfreich sein kann, weil es das Ausbalancieren und vor allem das Ruhighalten der Kamera erleichtern kann. Wieder mal etwas, das paradoxer kaum klingen könnte. Ist aber so. Probiert es mal aus 🙂

Pascal

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Pascal schreibt und fotografiert für sein Leben gerne. Er ist das kreative Kind hinter diesem Blog und leiht Benji ab und an seine Stimme...

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