Pascal

Pascal

Autor | Fotograf | Spaßvogel

- Benji – Unser erster Tervueren -


(*Zuerst erschienen in den “Club Nachrichten” des DKBS (Ausgabe 2/2020))

Unser Tervueren. »Schatz, was hältst du davon, wenn wir uns einen Hund zulegen?« So, oder so ähnlich, hat es wohl in den meisten Fällen angefangen.

»Du, warum eigentlich nicht?«, lautet eine mögliche Antwort dann nach einigen Momenten des Grübelns. »Woran hast du denn gedacht?«

»Hmm…«

Und damit hätten wir dann auch die Einleitung für unsere neue Serie über Benji und warum er ein Belgier, genauer gesagt ein Tervueren geworden ist. Nein, Moment. Das liegt vermutlich eher in den Genen seiner Eltern begründet. Also nochmal: Warum wir uns für einen Belgier entschieden haben. Wahrscheinlich hat jeder seine eigenen Gründe, warum er sich für »seine« Rasse entschieden hat, die wenigsten treffen diese Entscheidung wohl so unbedarft, wie oben beschrieben. Oder sagen wir so: Die wenigsten, die sich für einen Belgier entscheiden.

Schon seit Kindheitstagen hat Christine ein Herz für Wölfe. Zudem mit deutschem, später mit belgischem Schäferhund (Malinois) »aufgewachsen«, war die Grundrichtung zwar vorgegeben, dennoch haben wir zunächst auch andere Rassen in Betracht und den dicken, wenn auch inzwischen etwas in die Jahre gekommenen, Wälzer »Kynos großer Hundeführer« sowie unzählige Internetseiten zu Rate gezogen.

Aber das lebensfrohe, aktive Wesen des Belgiers und seine majestätische Erscheinung ließen uns nicht los. Keine andere Rasse war so intelligent, verspielt, sensibel, aufmerksam, lernfreudig und humorvoll (ich glaube, jeder mit einem Belgier weiß, wovon die Rede ist) wie er. Schlussendlich haben wir uns dann im Herbst vergangenen Jahres auf den Tervueren festgelegt, den für uns schönsten der Belgier.

Die Züchtersuche

Für uns war schnell klar, dass es ein Hund vom Züchter sein sollte, und zwar von einem seriösen und vertrauenswürdigen. Nun ging es also an die Suche. Gar nicht so einfach, das Ganze. Zwar bietet der DKBS mit seiner Züchterliste und den angekündigten Wurfplanungen bereits gute Hilfestellungen, doch bleiben trotzdem noch einige Fragen offen:

-Wieviele Züchter schauen wir uns an?

-Wie weit sind wir bereit, jeweils zu fahren (So war uns zum Beispiel wichtig, »unseren Welpen« regelmäßig besuchen zu können, um bereits eine erste Bindung aufzubauen)

-Wann legen wir uns auf einen Züchter fest – gepaart mit der Frage, wie sicher es sein würde, dass bei »unserem« Wurf genügend Welpen für alle Interessenten zur Welt kommen (Vom bevorzugten Geschlecht mal ganz abgesehen)

-Und noch vieles mehr, das uns durch in den entsprechenden Monaten durch den Kopf gegangen ist…
Am Ende muss man, so glauben wir, sagen, dass wir uns für einen Züchter und nicht gegen die anderen entschieden haben. Bei uns ist die Wahl schließlich auf Birgit und Michael Kleinekorte (Zwinger »Vom Wanner Mond«) gefallen und damit auf deren ersten, den A-Wurf. Benjis offizieller Name lautet Amios Rouge Vom Wanner Mond. Wir sind mit unserer Entscheidung nach wie vor völlig zufrieden und haben unseren Kleinen tief in unsere Herzen geschlossen.

So viel also erstmal als Vorgeplänkel. Ab der nächsten Ausgabe wollen wir dann gemeinsam mit Benji über unser Kennenlernen, die zahlreichen Besuche, seine Ankunft in seinem neuen Zuhause und all die Abenteuer, die wir seit dem gemeinsam erleben, berichten. Und für die ganz Neugierigen unter euch hat euch Benji ja in dieser Ausgabe bereits eine kleine Zusammenfassung geschrieben.

Pascal

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Pascal schreibt und fotografiert für sein Leben gerne. Er ist das kreative Kind hinter diesem Blog und leiht Benji ab und an seine Stimme...

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